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Daniel Rinner_Vorfeld

WEF Davos- Österreich sichert seinen Luftraum

Luftraumsicherungsoperation „DAEDALUS14“ beginnt  

WEF Davos- Österreich sichert seinen Luftraum

Rund 30 Flugzeuge und Hubschrauber und an die 1100 Soldaten setzt das Bundesheer zum Schutz des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos ein. Vom 21. - 26. Jänner 2014 befinden sich beinahe durchgehend Hubschrauber und Flächenflugzeuge im Luftraum über Tirol und Vorarlberg. Grund ist die Sicherung des WEF im nahegelegenen Davos. In Verbindung mit den Radarstationen am Boden, werden unerlaubt in den gesperrten Luftraum einfliegende Luftfahrzeuge identifiziert, abgefangen, aus der Sperrzone eskortiert, abgedrängt oder auch zur Landung gezwungen. Durch diesen Einsatz konnten in den letzten Jahren die Luftraumverletzungen stark reduziert werden. Ziel der Luftraumsicherungsoperation ist es, die Teilnehmer und auch die örtliche Bevölkerung von Davos, vor Terroranschlägen aus der Luft zu schützen.

Vom bewaffneten Hubschrauber bis zum Eurofighter kommen alle Typen zum Einsatz. Damit ist es möglich,  in allen Höhenlagen sowohl auf langsam als auch auf schnell fliegende Ziele zu reagieren.

Mit der Schweiz erfolgt ein elektronischer Datenaustausch. Zusätzlich befinden sich Verbindungsoffiziere jeweils im anderen Land.

Piloten, die unerlaubt in die Sperrzone einfliegen, droht ein Verwaltungsstrafverfahren. Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem BM.I.

Geführt wird die Luftraumsicherungsoperation der Streitkräfte aus der „Einsatzzentrale Basisraum“ in St. Johann im Pongau.

Die „DAEDALUS14“ kostet in etwa € 550.000.- für Anmietungen und Überstunden. Das Bundesheer erspart sich mit der „DAEDALUS14“ eine eigene Luftraumsicherungsübung, die bei weitem mehr kosten würde. Bei einer internen Übung kommt nämlich die gesamte Zieldarstellung dazu, die im Fall der „DAEDALUS14“ wegfällt.

Die Kosten für den Flugbetrieb werden aus den jährlich für alle Flugzeugtypen zugewiesenen Flugstunden abgedeckt und erfordern somit keine weiteren Zusatzkosten


Rückfragehinweise an die Informations- und Pressestelle, Obstlt Michael Kerschat, 0664/622 5905 oder presse.vorarlberg@bmlvs.gv.at

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