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AÖV kritisiert BVwG-Entscheid zu geplanter 3. Piste am Flughafen Wien

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen befürchtet negativen Entscheid des BVwG...

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen befürchtet durch den negativen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) zur 3. Piste am Flughafen Wien erhebliche Nachteile und negative Auswirkungen für die österreichische Wirtschaft und den heimischen Luftfahrtstandort.

„Aus Sicht der österreichischen Verkehrsflughäfen ist die Entscheidung des BVwG, die 3. Piste am Flughafen Wien nicht zu genehmigen, ein Rückschlag für den österreichischen Luftverkehrsstandort. Diese Entscheidung bedeutet, dass in Zukunft jede Kapazitätsausweitung auch an den österreichischen erkehrsflughäfen verhindert werden kann. Das wird auf jeden Fall negative Auswirkungen auf die künftige Entwicklung des Wirtschafts- und Tourismusstandortes Österreich haben.“, so DI Marco Pernetta, Präsident der AÖV und Geschäftsführer des Flughafen Innsbruck zum Urteil des BVwG.

„Diese Entscheidung verbessert die Klimabilanz nicht, denn der weltweite und europäische Flugverkehr wird langfristig weiter wachsen. Der Luftverkehrsstandort Österreich wird davon nicht partizipieren, denn ohne Wachstumsperspektive werden Airlines ihre Flugplan-Entscheidungen langfristig auf Airports außerhalb Österreichs konzentrieren. Das wird nicht ohne Folgen für die heimischen Luftfahrtstandorte bleiben.“, führt Mag. Julian Jäger, Vize-Präsident der AÖV und Vorstand der Flughafen Wien AG aus.

Urteil des BVwG hat negative Auswirkungen für Wirtschaftsstandort Österreich 
Die österreichischen Verkehrsflughäfen sind ein wichtiger Wirtschafts- und Job-Motor in ihren jeweiligen Regionen. Die Entscheidung des BVwG erschwert ein weiteres Wachstum und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Klimaschutz kann nicht anhand einzelner Projekte, sondern nur durch übergeordnete Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene erreicht werden. Der Luftverkehr ist in Österreich mehrheitlich durch innereuropäische Flugverbindungen geprägt. Gerade diese sind bereits seit 2012 im EUEmissionshandel zum Kauf von limitierten Zertifikaten für Flüge im europäischen Wirtschaftsraum verpflichtet.
Zusätzlich setzen die österreichischen Verkehrsflughäfen und besonders der Flughafen Wien zahlreiche Maßnahmen, um ihre Energieeffizienz zu erhöhen und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Damit leisten die Flughäfen schon jetzt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

AÖV fördert Zusammenarbeit der österreichischen Verkehrsflughäfen
Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) wurde im Jahr 1956 gegründet und ist die Interessensvertretung der Bundesländer-Flughäfen in Österreich. Ihre Mitglieder sind die Flughäfen Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien auf Geschäftsführungs- und operativer Ebene. Zielsetzung der AÖV ist die Förderung der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit, der regelmäßige Know how-Austausch zu betrieblichen Abläufen und die Vertretung von gemeinsamen Anliegen bei nationalen und internationalen luftfahrt- und flughafenrelevanten Entscheidungen. Dabei steht die AÖV auch in intensivem Austausch mit den Schwesterverbänden in Deutschland (ADV –Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen) und der Schweiz (SIAA – Swiss International Airports Association).

 

Freitag, 17.02.2017

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