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Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m.b.H.
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11.12.2007
Sicherheitsprojekt „Innverlegung“ (Pistenvorfelderweiterung)
Mit dem am 21. Februar 2005 zugestellten Bescheid erteilte das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) als Oberste Zivilluftfahrtsbehörde (OZB) der Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft mbH (TFG) die luftfahrtrechtliche Bewilligung zur Änderung der bescheidmäßig festgelegten Flughafengrenzen zwecks Erstellung einer ICAO-konformen „Runway End Safety Area“ (RESA) bzw. Herstellung eines dem internationalen Standard entsprechenden Pistenvorfeldes im Westen des Flughafens Innsbruck.
Zur Erinnerung dürfen die Kernaussagen Bescheides nochmals zusammengefasst werden:
- Die Schaffung der Sicherheitsfläche (RESA) ist eine reine, verpflichtend durchzuführende, nicht UVP-pflichtige Sicherheitsmaßnahme, um den von der internationalen Zivilluftfahrt geforderten Sicherheitsstandard zu erfüllen.
- Durch die Schaffung dieser Sicherheitsfläche kommt es zu keiner Änderung der luft-fahrttechnischen und flugbetrieblichen Modalitäten, da an den Abmessungen der Piste nichts verändert wird.
- Durch die Schaffung dieser Sicherheitsfläche kommt es auch zu keiner Änderung der derzeitigen Fluglärmsituation.
- Das bedeutet, dass sich für die Anrainer des Flughafens durch die Realisierung dieser Sicherheitsmaßnahme keine Änderungen ergeben werden!
Nachdem der Verwaltungsgerichtshof alle eingelangten Beschwerden im Jahr 2006 eingestellt hat, wurde sehr intensiv mit den betroffenen Grundeigentümern bezüglich der benötigten Grundflächen verhandelt.
Nach Abschluss der benötigen Grundkäufe (insgesamt wurden im Einvernehmen mit den Grundeigentümern rund 8 Hektar erworben) wurde am 19. September 2007 das „Wasser-, Naturschutz- und Forstrechtliche Verfahren“ für die Innverlegung erfolgreich durchgeführt. Am 29. Oktober 2007 erhielt die TFG von der Bezirkshauptmannschaft den positiven Bescheid (vom Wasser-, Naturschutz- und Forstrechtlichen Verfahren), nachdem keinerlei Einsprüche eingegangen waren.
Die weitere Vorgehensweise sieht wie folgt aus:
- 1. Bauphase: im Januar 2008 wird mit den ersten Baumaßnahmen im Rahmen der „Innverlegung“ begonnen. Da der Bau nur in der Niederwasserperiode erfolgen kann, wird die erste Phase der Bautätigkeit lediglich bis März/April 2008 andauern. Wichtig: im Sommer 2008 finden keine Bauarbeiten im Rahmen der Innverlegung statt.
- 2. Bauphase: ab ca. Oktober/November 2008 werden die Bautätigkeiten wieder aufgenommen, um das Projekt fristgerecht bis zum Frühjahr 2009 fertig zu stellen.
Durch die vorgesehenen Maßnahmen wird nicht nur das international geforderte Pistenvorfeld für den Flughafen Innsbruck geschaffen, sondern es entsteht auch eine ökologisch wertvolle Umgestaltung des Inns und seiner Seitenzubringer. Unter anderem entstehen eine Insel und ein neuer Seitenarm des Inns.
Neben der Renaturierung der Mündungsbereiche des Völser Gießen und des Axamer Baches sowie der ökologischen Aufwertung des Inns und der Innufer im Baubereich, wird auch ein verbesserter Hochwasserschutz für die Marktgemeinde Völs geschaffen.
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