v.l.n.r.: Flughafendirektor Mag. Reinhold Falch, Ing. Christine Lindenberger (Leiterin der Abteilung "Umwelt" am Flughafen Innsbruck) und
Bundesminister DI Josef Pröll
Bundesminister DI Josef Pröll
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20.06.2007
Österreichischer Umweltpreis 2007 für den Flughafen Innsbruck!
Nach der sensationellen Auszeichnung mit dem vom Europäischen Airlineverband verliehenen „Airport Achievement Award 2006/07“ im September 2006 in Barcelona wurde der Flughafen Innsbruck nun erneut mit einem besonderen Preis ausgezeichnet – dem EMAS PREIS 2007 des Österreichischen Lebensministeriums (EMAS steht für Environmental Management Audit Scheme)! Bundesminister DI Josef Pröll persönlich hat heute (Mittwoch) in Salzburg die Umwelt-Auszeichnung an Flughafendirektor Mag. Reinhold Falch übergeben.„Der Flughafen Innsbruck hat seine Verantwortung für den Umweltschutz immer ernst genommen. Die Auszeichnung mit dem EMAS Preis ist auch eine Bestätigung unserer Arbeit auf diesem Gebiet“, zeigt sich Flughafendirektor Mag. Reinhold Falch stolz über die Auszeichnung. „Es ist eines der Hauptziele unserer Unternehmenspolitik“, so Falch weiter, „den Flughafen Innsbruck unter größtmöglicher Rücksichtnahme auf die Umwelt und die Bevölkerung zu betreiben und die Belastung auf ein akzeptables Maß zu reduzieren.“
In Sachen Umweltschutz verfolgt der Flughafen Innsbruck seit Jahren eine restriktive Lärmminderungspolitik und hat diesbezüglich immer wieder eine Vorreiterrolle in Österreich und teilweise über die Grenzen hinaus gespielt:
Bereits 1990 hat Innsbruck als erster Flughafen Österreichs Starts und Landungen der lauten Kapitel-II-Flugzeuge verboten.
Innsbruck hat die strengste und restriktivste Betriebszeitenregelung aller österreichischen Verkehrsflughäfen.
Verbot von Ultralights
Erster Flughafen Österreichs mit „Lärmabhängigen Landegebühren“ zur Pönalisierung lauter Flugzeugtypen
Der Flughafen Innsbruck sieht sich durch diesen Umweltpreis aber nicht nur in seiner bisherigen konsequenten Arbeit bestätigt. Falch: „Ich empfinde diese Auszeichnung gleichzeitig auch als Auftrag und Verpflichtung, uns in Zukunft auch weiterhin verstärkt um Umweltaspekte zu bemühen.“
Im Jahr 2000 hat der Flughafen Innsbruck als erster Airport Österreichs ein Umweltmanagementsystem
eingeführt und ist seitdem berechtigt, das EU-Öko-Audit-Zeichen zu führen.
„Dieses Umweltmanagementsystem basiert auf den Richtlinien der europäischen EMAS-Verordnung und beinhaltet auch ein Umwelthandbuch, in dem die Umweltpolitik des Innsbrucker Flughafens klar definiert wird“ erklärt Frau Ing. Christine Lindenberger, Leiterin der Umweltabteilung am Flughafen Innsbruck. „Die Aufrechterhaltung der EMAS-Eintragung“, so Lindenberger weiter, „erfordert ständige Selbstkontrolle im Rahmen von Umweltbetriebsprüfungen, jährliche Aktualisierung der Daten in der Umwelterklärung. Alle für die EMAS Eintragung erforderlichen Komponenten
werden regelmäßig durch einen zugelassenen Umweltgutachter überprüft.“
Um an EMAS teilzunehmen muss ein Unternehmen unter anderem eine Umweltprüfung und eine interne Umweltbetriebsprüfung durchführen sowie eine Umwelterklärung erstellen.
Sehr stolz ist auch Dr. Elmar Schmid, Aufsichtsratsvorsitzender der Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft: „Es freut mich außerordentlich, dass der Flughafen Innsbruck
seine Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz erneut unter Beweis stellen konnte und als erster Flughafen in Österreich eine derartige Auszeichnung erhalten hat!“
Gleichzeitig gratuliert der Flughafen Innsbruck der Gemeinde Telfs, die als erste Tiroler Gemeinde ebenfalls mit dem EMAS Preis 2007 ausgezeichnet wurde.
Die Erarbeitung und Umsetzung des EMAS-Berichtswesens und der internen Kommunikation erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Herren Mag. Christian Katholnigg und Florian Beranek, Geschäftsführer der CSR-Company GmbH, Innsbruck. Beiden Herren gilt in diesem Zusammenhang ein besonderer Dank!
Die aktuelle Umwelterklärung können Sie entweder auf unserer Homepage (www.innsbruck-airport.com) herunterladen und auch gerne direkt bei uns telefonisch (0512/22525-164) oder per E-Mail (info@innsbruck-airport.com) anfordern.
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