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Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m.b.H.
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Fr. Ing. Christine Lindenberger
Fürstenweg 180
A-6020 Innsbruck
christine.lindenberger@innsbruck-airport.com
Umweltpolitik des Flughafen Innsbruck
Weltweit stellen Verkehrsbewegungen für die Umwelt eine Belastung dar – auch wenn es sich um einen öffentlichen Verkehrsträger wie die Luftfahrt handelt. Vorsorgender Umweltschutz ist daher ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie der Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m.b.H.. Der Flughafen Innsbruck setzt in Umweltfragen immer wieder Meilensteine – nicht nur für Österreich, sondern generell für den europäischen Raum.„Neben dem selbstverständlichen Erfüllen sämtlicher gesetzlicher Auflagen haben wir uns vor einigen Jahren die Latte in diesem Themenkreis selbst höher gelegt“, erklärt Flughafendirektor Mag. Reinhold Falch die im Jahr 2000 erstmals erhaltene EMAS Zertifizierung. „Als zentraler Punkt unseres Umwelt-Management-Systems ist das Einfließen von umweltverantwortlichen Arbeiten in alle Bereiche des Unternehmens zu sehen“, so Falch weiter.
- Bereits 1990 hat Innsbruck als erster Flughafen Österreichs Starts und Landungen der lauten Kapitel-II-Flugzeuge verboten.
- Innsbruck hat die strengste Betriebszeitenregelung aller österreichischen Verkehrsflughäfen.
- Die drei Lärmmessstationen belegen, dass der Flugverkehr am Flughafen Innsbruck leiser als jede Hauptverkehrsstrasse in Innsbruck ist.
- Innsbruck hat als erster Flughafen Österreichs ein Umweltmanagementsystem eingeführt und ein Umweltzertifikat erhalten und ist berechtigt, das EU-Öko-Audit-Zeichen zu führen.
- Die Entwicklung der Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr ist seit dem Jahre 1993 annähernd konstant.
- strenge Auslegung der Nachtflugbeschränkungen (es werden ausschließlich nur lebensrettende Transplantations- und Ambulanzflüge gestattet).
- Lärmmindernde An- und Abflugsverfahren
- Verbot von Ultralights
- 2004 wurden am Flughafen Innsbruck als erstem (und bis heute immer noch einzigen!) Flughafen in Österreich „Lärmabhängige Landegebühren“ eingeführt, um laute Flugzeugtypen zu pönalisieren.
Der Flughafen Innsbruck setzt in Umweltfragen immer wieder Meilensteine – nicht nur für Österreich, sondern generell für den europäischen Raum. Im Sommer 2000 erhielt er als erster Airport bundesweit ein Umweltzertifikat und ist berechtigt, das EU-Öko-Audit-Zeichen zu führen.
"Wir haben abermals eine Vorreiterrolle gespielt und in den vergangenen Jahren mit großer Anstrengung ein Umweltmanagementsystem entwickelt", informiert Flughafendirektor Mag. Reinhold Falch. Dieses Umweltmanagementsystem basiert auf den Richtlinien der europäischen EMAS-Verordnung (EMAS steht für Environmental Management Audit Scheme) und beinhaltet auch ein Umwelthandbuch, in dem die Umweltpolitik klar definiert wird. Kein Geringerer als der TÜV Bayern hat das Umweltmanagementsystem überprüft und für in Ordnung befunden. Der Flughafen wurde gemäß der EMAS-Verordnung in das Standorteverzeichnis beim Umweltbundesamt eingetragen.
Der Airport Innsbruck möchte ein gläserner Flughafen sein. Daher wurde eine Umwelterklärung erstellt, die jeder kostenlos am Airport beziehen kann.
Lärmabhängige Landetarife
Der Flughafen Innsbruck setzt konsequent seine Vorreiterrolle in Sachen Lärmpolitik fort, als erster Flughafen in Österreich führt er lärmabhängige Landetarife ein, um den Fluglärm noch weiter zu reduzieren. Die mit Antrag vom 19. März 2004 seitens der Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft (TFG) beantragte Einführung von lärmabhängigen Landetarifen auf Basis der Lärmklassifizierung des Flughafens Zürich ist mit Bescheid vom 4. Mai 2004 rückwirkend zum 1. April 2004 vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) als Oberste Zivilluftfahrtsbehörde in Österreich genehmigt worden. Dies bedeutet, dass laute Flugzeuge - insbesondere die Typen MD 80 und YAK 42 - in Innsbruck mit Aufschlägen von bis zu Euro 1.000,- zu rechnen haben.
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