Die Bauarbeiten gehen zügig voran.
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A-6020 Innsbruck
16.04.2008
Innverlegung - für mehr Sicherheit!
Damit der Flughafen Innsbruck dem internationalen Standard gemäß ICAO, der Internationaler Zivilluftfahrtbehörde, erfüllen kann, wurde mittels Bescheid vom 02.02.2005 die Vergrößerung des Pistenvorfeldes im Westen des Flughafens vorgeschrieben. Dies bedingt die Verlegung des Inns um ca. 80 m Richtung Westen.Ende Dezember 2007 wurde die Bietergemeinschaft Strabag AG / Fröschl AG mit einem Auftragswert von € 8,3 Mio. mit der Durchführung der erforderlichen Bauleistungen für das „Sicherheitsprojekts Innverlegung“ beauftragt. Somit konnte am 14.01.08 mit den Bauarbeiten begonnnen werden.
Bei der am 16.01.08 durchgeführten Spatenstichfeier, konnte Herr Direktor Mag. Reinhold Falch neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Elmar Schmid die Spitzen der heimischen Politik und Wirtschaft, Frau Bürgermeisterin Hilde Zach, Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa, Frau DDr. Dorit Breindl vom Lebensministerium und zahlreiche andere Ehrengäste begrüßen.
Nach knapp 2,5 Monaten Bauzeit kann ein erfreuliches Ergebnis festgestellt werden. So war es durch die Herstellung eines neuen Verbindungsstückes möglich, den Inntal-Radwanderweg ohne Unterbrechung aufrecht zu erhalten.
Die Ausbildung des rechten Ufers und die neue Flusssohle wird bis Mitte April 2008 fertig gestellt sein. Erfreulicher Weise kann festgestellt werden, dass die neu gesetzte Uferbepflanzung bereits junge Triebe zeigt.
Im Zuge der Baumaßnahmen, welche während der Sommermonate auf Grund des Wasserstandes des Inns unterbrochen werden müssen, wird bis zum Abschluss des Projektes im neuen Verlauf des Inns eine Insel im Bereich des bestehenden Naturdenkmals Völser Giessen hergestellt. Als weitere ökologische Ausgleichsmaßnahmen werden der Unterlauf des Völser Giessen und des Axamer Bachs in ein renaturiertes und neu hergestelltes Bachbett umgeleitet.
Mit den gesetzten Maßnahmen bekommt der Inn im Projektsbereich einen größeren Freiraum und es erfolgt dadurch eine Verbesserung des Hochwasserschutzes.
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