Innsbruck Airport

19.09.2007

INNVERLEGUNG: Verfahren durchgeführt !!

Am heutigen Tag wurde das Wasser-, Naturschutz- und Forstrechtliche Bewilligungsverfahren
für die Innverlegung zur Schaffung des international geforderten Sicherheitsstandards (Pistenvorfeld am westlichen Pistenende) erfolgreich durchgeführt.


Auf Grund der Tatsache, dass mit dem Grundeigentümer Josef Nocker trotz Bemühungen
letztlich keine Einigung über die Grundbeanspruchung der geplanten Deponieflächen in der Nähe des Flughafens gefunden werden konnte, wurde der Antrag
auf Genehmigung dieser Deponieflächen (abfallrechtliches Verfahren) zurückgezogen.
Zum Schutz der Trinkwasserversorgung der Landeshauptstadt Innsbruck (Grundwasserfeld
Höttinger Au) wurden zusätzliche Beweissicherungsmaßnahmen vereinbart,
die unverzüglich umgesetzt werden. Damit wird gewährleistet, dass bei Auftreten von allfälligen Problemen während der Bauphase sofort reagiert werden kann.

Durch die vorgesehenen Maßnamen wird nicht nur das international geforderte Pistenvorfeld für den Flughafen Innsbruck geschaffen, sondern es entsteht auch eine ökologisch wertvolle Umgestaltung des Inns und seiner Seitenzubringer. Unter anderem entstehen eine Insel und ein Seitenarm des Inns.

Neben der Renaturierung der Mündungsbereiche des Völser Gießen und des Axamer Baches wird auch ein verbesserter Hochwasserschutz für die Marktgemeinde Völs geschaffen. Durch die grundbücherliche Sicherstellung zugunsten der Marktgemeinde Völs ist die Verlängerung der bestehenden Start- und Landebahn auch in Zukunft ausgeschlossen.
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